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Ausgabe 04/2017
Fusionsforschung

Wendelstein 7-X virtuell besuchen       

Mitten hinein in die Plasmakammer der Fusionsforschungsanlage Wendelstein 7-X in Greifswald führt ein 360-Grad-Panorama auf den Internet-Seiten des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik. Unter der Adresse www.ipp.mpg.de/panoramaw7x bringt der Rundgang den Betrachter in das sonst nur Experten zugängliche Herz der Anlage. Auch die Experimenthalle wird zugänglich sowie die Anlagen, die das Plasma auf viele Millionen Grad aufheizen.


Virtuelle Reise in das Plasmagefäß der Fusionsanlage Wendelstein 7-X
(Foto: Volker Steger)

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Via Computer-Maus oder Gyro-Funktion kann man den Blick in alle Winkel werfen, sich bis an kleinste Details heranzoomen, kurze Videos starten, in denen Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaftler ihre Arbeit erklären oder Hintergrund-Infos aufrufen. Aufgenommen hat das Panorama der in München ansässige Fotograf Volker Steger, von dem bereits das Panorama der Garchinger Fusionsanlage ASDEX Upgrade stammt.
     
Ziel der Fusionsforschung ist ein Kraftwerk, das Energie aus der Verschmelzung von leichten Atomkernen gewinnen soll, ähnlich wie die Sonne. In Garching betreibt das Institut dazu das Experiment ASDEX Upgrade, eine Großanlage vom Typ Tokamak. Im IPP-Teilinstitut Greifswald forscht man an dem großen Stellarator Wendelstein 7-X. Beide Anlagen sind nun jederzeit zugänglich für einen virtuellen Besuch. 

imi