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Ausgabe 04/2009
Energieverbrauch

Energie im Haushalt

Gut ein Viertel des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland entfällt auf die privaten Haushalte, jedoch mit sinkender Tendenz. Um fast elf Prozent nahm hier der Verbrauch von 2000 bis 2007 ab, wie das Statistische Bundesamt berechnet hat. Es wurde deutlich weniger Heizöl, Kohle und Erdgas verbraucht – vor allem wegen der gestiegenen Preise – dafür mehr Brennholz und Pellets. Auch der Stromverbrauch – etwa ein Fünftel der insgesamt für das Wohnen verbrauchten Energie – ist mit acht Prozent deutlich, in den letzten Jahren allerdings nur noch geringfügig gestiegen: Die Zahl der Haushalte wächst, außerdem sind sie immer üppiger mit Elektrogeräten ausgestattet. Mehr Strom wurde insbesondere fürs Kochen und Bügeln sowie für Kommunikationsgeräte benötigt.


Im Dezember ist der Stromverbrauch traditionell am höchsten (Foto: Art180)

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Berücksichtigt man in der Energiebilanz der privaten Haushalte auch den Individualverkehr sowie die konsumierten Waren und in Anspruch genommenen Dienstleistungen, dann gingen 2006 insgesamt 450 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid direkt auf ihr Konto – mehr als die Hälfte des Gesamtausstoßes in Deutschland. Über importierte Waren kommen noch 120 Millionen Tonnen Kohlendioxid im Ausland dazu.

imi



 

Statistisches Bundesamt